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Kostenlose Bilder für Dein Sternenkind

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Mein erster Einsatz...

Ich habe am Sonntag Abend noch in ́s Forum geschaut, und lese von einem Einsatz in S.... Kurz drauf geht der Alarm los, aber ich wusste ja schon, dass einer kommen wird, also war ́s nicht erschreckend für mich.

Kurz den Kai gefragt, ob man mit dem Kontakt bis morgen wartet oder heute noch anruft. Kai sagt: Melde dich !

Ich habe dann erst einmal den Bruder angerufen, als der nicht an ́s Handy ist habe ich den Eltern eine SMS geschrieben, damit sie sich nicht erschrecken, da Lilli, die Zwillingsschwester im Inkubator liegt und sie auf einen Anruf vom KH warten.

Da klingelt mein Telefon, der Bruder der Mama ist dran. Ein ganz netter Mann, der sich viele Gedanken gemacht hat und sich freut, dass sich so schnell jemand gemeldet hat. Wenige Minuten später verabschieden wir uns und er sagt mir, ich soll die Eltern anrufen.

Ich rufe bei den Eltern an, stelle mich vor... ich höre gefasste Eltern, die sich freuen, dass es uns gibt.
Sie wollen sich Gedanken machen, welche Art Bilder sie gerne haben möchten und zusammen drüber reden... das KH weiß noch nicht, dass sie Bilder von ihrem Kind haben möchten. Sie selbst haben am Freitag Bilder gemacht, die sie gerne bearbeitet hätten, ob wir so etwas auch machen.

Ja, sagte ich, das machen wir auch.

Wir haben noch ein wenig miteinander gesprochen und sind so verblieben, dass die beiden sich morgen melden, nachdem sie mit der Klinik gesprochen haben.

Gegen Mittag klingelt mein Handy, ich zucke kurz zusammen...

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Laura und Lena (Teil 2)

Mist, dachte ich mir, ich habe die Brötchen für das Abendbrot vergessen. Also Blinker aus und weiter gerade aus fahren, wieder weg von Zuhause. Meine Gedanken waren die ganze Zeit bei Laura und Lena, zwei wunderschöne Mädchen, die ich gerade in Lüdenscheid fotografiert hatte.

Ich traf mich mit ihren Eltern beim Bestatter um für sie die Erinnerungen an ihre beiden Zwillinge festzuhalten.

Sie waren in Essen zur Welt gekommen, nur leider viel zu früh in der 23. SSW und nun war ich auf dem Heimweg von ihnen.

Am Tag zuvor schrillte bei meinem Handy zum xten mal die AlarmApp. Ich war gerade von einem Außentermin nach Hause gekommen und saß beim Abendbrot. Danach das gewohnte Ping im Handy, wenn wir Admins/Koordinatoren uns absprechen, wer den Call übernehmen kann.

Ich bin beruhigt, Oliver Wendlandt übernimmt, ich kann weiter essen. Danke Oli denk ich….

Minuten später schrillt wieder die AlarmApp. Mist denk ich mir, schon wieder ein neuer Call ? Ich schau aufs Handy und lese nur „Lüdenscheid morgen 15-17 Uhr“.... kein neuer Call. Es ist der, den Oliver Wendlandt angenommen hatte.

Dachte nur Mist, Kalender voll. Kunden drängeln. Viel zu tun…

Ich denke an unsere tollen Fotografen da draußen, einer wird schön können.

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Laura und Lena, die beiden Engel (Teil 1)

Es war der 15.11.2017 mir ging es Abend nicht so gut, ich hatte Unterleibsschmerzen aber dachte mir nichts bei und ging zu Bett.

Die Nacht auf den 16.11.2017 habe ich sehr schlecht geschlafen bin immerzu wach geworden, und wieder dachte ich mir nichts dabei. Die Schmerzen wurden über den Morgen hinweg immer immer schlimmer und langsam machte ich mir Sorgen. Gut, dachte ich, du hast nachher einen Termin bei deiner Frauenärztin, dann sprichst du sie darauf an.

Ich habe mich gewaschen, angezogen und bin noch mal zur Toilette.
Von eine Sekunde auf die andere Sekunde traf es mich wie ein Blitz, es stimmte was nicht, ich fühlte, wie etwas aus mir raus rutscht, scheiße, was ist das ? Ich fühlte und auf einmal hatte ich eine Blase in der Hand.
Nein nein nein was zum Teufel ist das ?! Das ist doch jetzt nicht dein ernst, es ist doch nicht die Fruchtblase, das kann nicht sein.
Voll in Panik rief ich meinen Mann auf der Arbeit an, unter Tränen sagte ich ihm, etwas stimmt nicht, ich glaube unsere Babys kommen. Ich sollte versuchen ruhig zu bleiben und die Frauenärztin anrufen.
Gesagt, getan ich rief sie an, sie sagte ich sollte den Krankenwagen rufen und mich hinlegen.
Ich tat was sie sagte und in der Zwischenzeit kam mein Mann nach Hause, der Rettungswagen war alarmiert. Mein Mann versuchte mich zu beruhigen aber ehrlich gesagt hat er es nicht.

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Milan Jayden - ein wunderschönes Sternchen

Milan Jayden, ein wunderschönes Sternchen!

Lange habe ich gebraucht, bis ich mich als ehrenamtliche Fotografin bei Dein-Sternenkind beworben habe. Als ich davon erfahren hatte, war ich mit meinem zweiten Sohn schwanger. Es war kein guter Zeitpunkt. Nach drei Jahre war es soweit. Ich bewarb mich und wurde aufgenommen, nach zwei Wochen hatte ich meinen ersten Einsatz.

Milan Jayden. Er verstarb unerwartet und ohne Vorwarnung bereits im Mutterleib. Für seine ganze Familie war das ein Schock. Alle haben sich schon auf Ihn gefreut!!!

Alle-seine Mama, Papa, der große Bruder Ben, seine Oma, seine Tanten und der Rest des Clans. Das Kinderzimmer war schon längst liebevoll hergerichtet. ...

Als Erstkontakt habe ich telefonisch mit der angegebene Ansprechpartnerin Oma (Manuela) gesprochen, sie war sehr aufgelöst.

Wir verblieben, dass Manuela sich bei mir melden sollte, wenn die Einleitung gelaufen ist und „es soweit“ ist. So nannte die Oma die „Geburt“ von ihrem zweiten Enkel.

Ich unterdrückte meine Tränen am Telefon.

Am Einleitungstag von Jenni schriebe ich Manuela kurz vor dem geplanten Termin im Krankenhaus, um zu sagen, dass ich an Sie denke. Mit dem Satzbeginn. „Guten Morgen“

Manuela schrieb zurück. „Gut ist er ja leider nicht. Ich konnte es nicht schreiben. Sorry.“

Als ich das las, schlug ich die Hand auf der Stirn. Wie dämlich von mir!

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"Ich bin ja nur die Oma"

Heute ist der 9.11.17

Eine Stille Geburt ist an sich schon schwer genug. Sich dann aber noch über´s Krankenhaus ärgern zu müssen machte mich dann sehr sprachlos.

Jenni hatte am Dienstag den 7.11 erfahren müssen das ihr Baby im Mutterleib verstarb.

Noch beim Arzt sagte man uns, dass sie nun im Krankenhaus angemeldet ist und im Laufe des Tages (8.11) dort erscheinen muss. Jenni war am selben Tag nicht in der Lage ihr Baby schon herzugeben und entschied sich deshalb erst den Tag später zu entbinden. Sie sagten, die im Krankenhaus sind nun drauf vorbereitet und sie bekäme auch ein Einzelzimmer und weil sie die Geburt spontan durchziehen mußte, solle sie auch keine Angst haben man könnte sie wenigstens in Dämmerschlaf legen oder eben zudröhnen. Man muss ja keine Rücksicht mehr nehmen.

Ich nahm Kontakt am selben Tag noch zu einer lieben Bekannten auf. Diese vermittelte uns dann mit „ Dein Sternkind“ . Das Team bekam meine Handy Nummer und nahm Kontakt mit mir auf. Unserer Fotografin rief mich auch an und erlaubte mir auch sie zu jeder Tages und Nachtzeit an zu rufen. Sie käme dann direkt. Ich sollte aber bitte auch schon in der Klinik Bescheid sagen. Den Kreißsaal setzte ich also telefonisch auch schon am Dienstag in Kenntnis.

Ich konnte die ganze Nacht kein Auge zu machen und machte durch. Obwohl ich immer dachte, mensch du musst schlafen, du musst morgen bei Kräften bleiben und auch auf Ben aufpassen. Es ging aber nicht. Morgens halb neun sollte ich dann David&Jenni abholen um sie ins Krankenhaus zu fahren. Ich dachte bis dahin noch, ich bring sie erstmal hin und nehme Ben dann mit heim. Ben aber blieb bei der Freundin von Jenni und ich sollte mit in´s Krankenhaus. Es war zwar nicht mein Plan und ich hatte ne heiden Schiss. Aber es war ihr Wunsch.


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Nico - du fehlst so sehr

Zu unserer Geschichte

Letztes Jahr im Oktober beginnt sie. Damals war ich ca. in der 6. SSW als uns meine Frauenärztin das 1. Mal mit der Diagnose einer Eileiterschwangerschaft... in die Klinik einwies... viele Ärzte viele Meinungen und nur eine Ärztin die an Dich geglaubt hat und sie sollte recht behalten. Du Hast dich damals ins Leben gekämpft und warst so tapfer.
Nach der 12. Woche stieg die Vorfreude und Weihnachten letztes Jahr haben wir es unserer damals 5-jährigen Tochter erzählt. Sie hat sich so gefreut große Schwester zu werden.
Im Februar wussten wir, dass du unser kleiner Junge wirst. Deine Schwester freute sich wie verrückt, denn sie hatte sich einen Bruder gewünscht. Alles verlief super, du warst immer sehr aktiv. Bis zu diesem schicksalhaften Tag im Juni, der unser Leben komplett verändern sollte.

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Der kleine Kämpfer

Es ist Dienstag, 13 Uhr. Ich bin gerade auf dem Weg in den Wald mit meinem Hund. Die Sonne scheint, die Bäume tragen noch das restliche bunte Laub auf ihren Kronen, als der Alarm am Handy ertönt. Ich schau aufs Display und entdecke sofort ein Wort: Linz. In Sekundenbruchteilen ist mir klar, dass ich den Einsatz in der eigenen Stadt annehme. Kurz geht mir noch durch den Kopf: heute kann ich, morgen und in den nächsten Tagen auch, falls es kein sofortiger Einsatz wäre. Meine Mutter ist meine Begleitung beim Hundespaziergang, ich entschuldige mich bei ihr, dass ich nun kurz im Forum was checken und erledigen muss.

Nachdem ich mich eingetragen habe, kommt auch sofort das OK von Oliver, dass ich die Eltern anrufen kann. Ein Adrenalin-Stoß, aber es bleibt keine Zeit lange darüber nachzudenken. Ich wähle die Nummer und eine sehr ruhige Mama hebt ab. Ich stelle mich vor, und sage ihr, dass ich vom Verein Dein Sternenkind bin. Die erste Reaktion: „Wow, das geht ja schnell bei euch! Ihr seid so toll!“ Sie erzählt mir, dass Jan seit der Geburt vor fünf Monaten an diversen Schläuchen und am Beatmungsgerät hängt und sie noch dazu am Wochenende die Diagnose „Zellweger Syndrom“ erhielten. Diese ist ausnahmslos tödlich. Sie weiß nicht, wie lange ihr Sohn noch leben wird. Sie glaubt, dass er das Wochenende nicht mehr überstehen wird, da er schon sehr, sehr schwach ist. Ich sichere ihr zu, dass ich den Einsatz machen werde, und sie mich zu jeder Zeit anrufen kann. Auch nachts. Während des Gesprächs schluchzt sie einmal heftig und sagt nur: „Ich bin so froh, dass es euch gibt!“

Nun heißt es warten. In der Nacht nehme ich mir das Handy mit, damit ich den Anruf nicht verpassen kann. Tagsüber lese ich viele Einsatzberichte im Forum, da es ja mein erster Einsatz sein wird und ich mich vorbereiten möchte. Ich bereite meine Kamera vor, lade die Akkus auf, und kontrolliere meine Tasche mit dem Zubehör (Decken, Blumen, Häubchen, etc.). Alles steht bereit.

Donnerstag, 6.45 Uhr. Das Handy läutet.

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"Mein Sternchen, das keines wurde..."


„Wir müssen unsere kleine Paulina gehen lassen und ich wollte dich fragen, ob du Aufnahmen von uns machen würdest, wenn Paulina geboren wird. Wir wissen nicht genau wann ihr Herz aufhören wird zu schlagen.“

Diesen Satz las ich am 01.02. dieses Jahres als ich mich gerade mit meinen lieben Sternenkindfotografen zum Austausch in einem Restaurant treffen wollte. Ich blieb vor dem Lokal stehen und las die Mail noch mal.. Nur zwei Sätze.. aber wie schwer muss es der Mama gefallen sein, diese zu schreiben..

Ich erzählte gleich meinen Kollegen von dem uns bevorstehenden Einsatz.. Zu dem Zeitpunkt war die Mama in der SSW 24+3.

In den nächsten drei Tagen habe ich jeden Tag mit der lieben Mama geschrieben.. am 04.02. las ich, dass Paulina immer schwächer wird.. so schwer auch für mich diese Zeilen zu lesen.. und unvorstellbar, wie diese Zeit für die Eltern ist.. zu hoffen, Bewegungen zu spüren.. die Angst, wenn es ruhiger ist.. ruhiger wird... Wir hielten uns bereit.. wir alle ... jederzeit losfahren zu können..

Was war passiert?

Bei einer Routineuntersuchung in der 23 SSW stellte die Frauenärztin fest, dass Paulina seit drei Wochen nicht mehr gewachsen ist... zudem sieht man nur noch sehr wenig Fruchtwasser. Eine weitere Untersuchung im UKSH steht fest: Ihr geht es gar nicht gut, die Eltern müssen jeden Moment damit rechnen, dass ihre Tochter im Bauch einschläft. Fassungslosigkeit – die Mama schreibt mir, dass sie sich zu dem Zeitpunkt in einer Grauzone bewegten. Paulina ist in der 23.SSW und wiegt unter 500g. Kommt sie nun zur Welt, werden keine lebenserhaltenen Maßnahmen eingeleitet.

Zu Hause angekommen haben die Eltern ihre Familien angerufen und ihnen gesagt, dass Paulina wahrscheinlich sehr bald im Bauch einschlafen wird. Ja. Paulina. Jetzt verraten sie den Namen, denn Paulina soll nicht bloß das Baby sein, dass Tot zur Welt kommen wird. Sie soll ihren Namen tragen.

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So viel Liebe und Trauer auf einem Fleck...

Den heutigen Einsatz muss ich mir von der Seele schreiben.

Ich bin nun doch schon lange als Sternenkind-Fotograf engagiert, habe viele Erinnerungen schaffen dürfen, aber ein solches Drama wie heute habe ich noch nicht miterleben müssen...

Es ist 13:31 als der Administrator-Alarm klingelt - Einsatz in meinem Kreis. Schnell entschliesse ich mich den Einsatz selbst anzunehmen.

Die beste Ehefrau von allen hat Nachtdienst, also kann ich mir das Auto schnappen. Ich rufe im Krankenhaus an und habe die Mutter in der Leitung.

Der kleine F. wurde in der 22. Schwangerschaftswoche nach einem Blasensprung tot geboren.

Die Kameratasche steht für solche Fälle immer parat, schnell noch ein paar Einschlagdeckchen und einige Kleidungsstücke von den Näherinnen, die uns versorgen eingepackt und ab auf die Autobahn.... das Navi sagt 35 Minuten, kein Stau. Zügig geht es voran.

Ich zünde mir während der Fahrt eine Zigarette an und denke darüber nach, wie der Einsatz wohl werden wird nach der schlimmen Geschichte vor zwei Tagen mit einem Sternenkind in einem anderen Krankenhaus der gleichen Stadt, das ich fotografieren durfte.

Als ich ankomme denke ich noch: „Glück gehabt, Parkplatz direkt vor der Klinik.“

Am Empfang frage ich nach der Zimmernummer und der Station der Mutter. 2. Stock. Ich nehme den Aufzug. Auf der Station kommt mir eine Krankenschwester entgegen - sieht meine Kameratasche und spricht mich sofort an, ob ich der Fotograf sei.

Ich bestätige und sie bringt mich zum Zimmer der Eltern. Ich atme zweimal kräftig ein und aus, klopfe an und öffne die Tür.

Der Raum ist abgedunkelt, auf dem Bett liegt die junge Mutter und der ebenfalls junge Vater kauert neben ihr. Die Krankenschwester kommt herein und erklärt, sie würde das Kind herrichten und im Abschiedsraum für uns bereitlegen, wir können schon mal runtergehen und dort auf sie warten.

Die recht kraftlos wirkenden Eltern ziehen ihre Schuhe an, und wir fahren mit dem Aufzug in den Keller - die Eltern waren schon mehrmals unten bei ihrem Sohn in den letzten Stunden und kennen den Weg.

Wir nehmen vor dem Abschiedsraum Platz und warten. Warten 5 Minuten, zehn Minuten......werden langsam ungeduldig.....
Dann kommt die Krankenschwester mit bestürztem Gesichtsausdruck und erklärt uns ganz leise, dass das Kind nicht mehr da sei.

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Sternenprinz Paul Leo


Der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind war gross. Nach mehreren Fehlgeburten hatten wir eigentlich mit dem Thema abgeschlossen, doch sass mitten im Dezember der Storch bei uns auf dem Dach.. und der Schwangerschaftstest kurz darauf war positiv. Unser Paulchen war unterwegs.

In der 22. Schwangerschaftswoche wurde der Arzt jedoch beim Ultraschall sehr ernst.. das Herz sass bei Paulchen viel zu weit auf der linken Seite und auf der rechten Seite war zu erkennen, dass die Leber im Brustraum sass - die Diagnose: angeborene Zwerchfellhernie. Es wurde vermutet, dass Paul auf der rechten Seite entweder ein grosses Loch im Zwerchfell hatte oder kein Zwerchfell vorhanden war. Durch dieses Loch rutschen die Organe aus dem Bauchraum in den Brustkorb und verhindern, dass die Lunge sich richtig ausbilden kann. Die Uniklinik in Freiburg bestätigte die Diagnose, doch sah die Lungengrösse hier noch relativ gut aus. Dochj sind rechtsseitige Zwerchfellhernien in der Regel immer schwieriger und so wurden wir nach Mannheim in die Uniklinik überwiesen, sie haben sich auf diese Erkrankung spezialisiert.

Uns wurde auch gesagt, dass eine Zwerchfellhernie ein Grund für einen Spätabbruch ist, doch war dies für uns nie ein Thema! Wir wollten es schaffen und waren uns immer so sicher, dass Paul es schaffen wird.
In den folgenden Wochen waren wir 2x in Mannheim um im MRT genau zu sehen, wie schlimm es ist. Doch hatten wir immer Hoffnung, es war zwar ungewöhnlich viel Leber im Brustraum aber Pauls Herz war gesund.

Die Chancen wurden auf über 60% eingeschätzt - "Das Glas ist mehr wie halb voll" um den behandelnden Arzt zu zitieren. An dies haben wir uns all die Monate geklammert.
Paul war gross und kräftig, er war sehr lebhaft und wir alle haben es geliebt, mit ihm zu "spielen".. sobald man ihn angestupst hat, hat er zurückgetreten. Seine grossen Geschwister und sein Papa haben das ständig gemacht.
Er hat Musik geliebt, bei bestimmten Liedern hat er immer fest im Bauch gestrampelt. All das war für uns Zeichen, dass er es schafft. An die andere Möglichkeit nur zu denken haben wir uns nie erlaubt. Es würde schwer werden, viele Monate Krankenhaus würden auf uns warten - aber am Ende würden wir unser Kind mit nach Hause nehmen.
Und dann kam der Tag der Entbindung.
Er war gross. 3900 Gramm und 53 cm. Er war wunderschön.. und der Arzt war furchtbar ernst, als er nach dem Kaiserschnitt mit dem Brutkasten in dem Paul bereits beatmet wurde zu uns ins Zimmer kam, damit wir ihn kurz sehen konnten.

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