​Maximilian Renee - So nah und doch so fern
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​Maximilian Renee - So nah und doch so fern

Ich werde diesen Tag niemals vergessen...
6. September 2017... Es schien zuerst alles normal. Die Große war gut drauf und freute sich auf den Kindergarten. Sie sagte ihrem kleinen Bruder wie jeden Morgen "Guten Morgen Maximilian Ich hab dich lieb" und gab meinen Bauch einen Kuss. Vom Kindergarten wieder zu Hause angekommen dachte ich schon das etwas komisch ist... Ich spürte bis dato keine Bewegungen, was nicht normal war, da der Kleine sich sonst viel bewegte. Ich rief meinen Mann an das etwas nicht stimmte und er sagte nur ich soll mir keine Sorgen machen, da ich in der 30 SSW wäre und der Kleine vielleicht einfach weniger Platz hätte oder vielleicht sogar noch schläft. Ich dachte: "Naja vielleicht hat mein Mann ja recht." Der Tag verging und ich spürte immer noch keine Bewegungen... Als mein Mann von der Arbeit kam sagte er nur: "Ach, es ist doch möglich das du es einfach nicht mitbekommen hast, immerhin hast du die Große gebadet." Und wieder dachte ich: "Ja er hat vermutlich recht." Doch am Abend wurde ich innerlich immer unruhiger bis ich plötzlich auf der Couch anfing zu weinen... Mein Mann sagte nur etwas genervt: "Dann fahr ins Krankenhaus, aber es wird schon nichts sein."
Ich fuhr... alleine, da mein Mann bei der Großen bleiben musste, die am schlafen war. Die Fahrt war unerträglich... Im Krankenhaus angekommen, konnte ich direkt durch zur Ärztin. Diese machte einen Ultraschall.
Ich sah meinen Sohn auf dem Monitor doch er bewegte sich nicht. Die Ärztin fing an kritisch zu gucken, schaute immer weiter aus sämtlichen Perspektiven.
Mich überkam ein ungutes Gefühl, ich fing an zu zittern und dann der Herzschlag... Nichts! Kein Ton, nur eine Linie ohne Bewegung... 10 Minuten schaute ich darauf und hatte die Hoffnung das da gleich der Herzschlag kommt... Doch er kam nicht! Unser Sohn lebte plötzlich nicht mehr! Doch wie konnte das Sein? Ich war doch 5 Tage vorher noch bei der großen Ultraschall Untersuchung und da war alles super, er war sogar seiner Entwicklung eine Woche voraus!
Die Ärztin berührte mich am rechten Oberarm und sagte nur: "Es tut mir leid." Ich konnte es nicht fassen, mein Kopf war plötzlich so leer. Ich hörte nur noch gleich kommt die Oberärztin und schaut auch nochmal. Ich rief meinen Mann an und sagte nur kurz: "Du musst sofort kommen, da schlägt nichts mehr." Dann kam die Oberärztin und bestätigte den Tod unseres Sohnes. Ich fühlte mich wie in einem Alptraum, in der Hoffnung gleich aufzuwachen. Ich fragte nur wieso er nicht mehr lebte und man sagte mir so wie es aussieht hätte Maximilian 2 mal die Nabelschnur um den Hals gewickelt! Nach gefühlten Stunden kam dann auch mein Mann, man sah er hatte die ganze Fahrt über geweint. Wir nahmen uns in den Arm und weinten.
Dann mussten wir entscheiden ob wir nach Hause fahren oder da bleiben. Und wir blieben. Wir redeten die ganze Nacht. Am nächsten Morgen wurde ich eingeleitet für eine "spontan Geburt" auf natürlichem Wege. Einen Kaiserschnitt wollte ich nicht, da ich wusste ich hätte nur begrenzt Zeit mit meinem Sohn und ich wollte keine Sekunde mit ihm vergeuden.
Mein Mann war stets an meiner Seite. Eine Bekannte meines Mannes die Hebamme ist und vor 4 Jahren ein ähnliches Schicksal durchmachte, erzählte uns von DEIN Sternenkind. Zuerst war ich nicht begeistert davon mein totes Kind "zur Schau" zu stellen, doch dann entschied ich mich dafür. Mein Mann meldete sich bei DEIN Sternenkind und wir vereinbarten das wir uns melden wenn Maximilian da ist.
Am 12.9 entschied man sich mir ein Wehen förderndes Medikament über die Vene zu geben, doch auch damit tat sich nichts.
Bis Abends... Ich bekam ca. gegen 19.30 Uhr Wehen und um 00.20 Uhr am 13.9.2017 kam unser wunderschöner Prinz still zur Welt.
Ich bekam ihn sofort auf den Arm und war erstmal so voller Stolz einen so wunderschönen Sohn zu haben. Doch schnell holte mich die Realität wieder ein... Mein Kind... er lebt nicht...

Und es stellte sich heraus das er gestorben ist weil er 3 mal die Nabelschnur um den Hals hatte. Man sagte mir wahrscheinlich ist es in der Nacht vom 5.9 auf den 6.9 passiert und er sei in dem Zeitraum "eingeschlafen."

Morgens meldete sich mein Mann dann bei DEIN Sternenkind das Maximilian da ist und wir gerne Bilder haben möchten. Die Fotografin rief zurück und sagte uns Sie sei so gegen 10.30 Uhr da. Und dann kam die Fotografin und machte wundervolle Bilder unseres wundervollen Sohnes, der seiner großen Schwester so ähnlich sieht. Einige Tage später bekamen wir die CD mit den Fotos!


Zum ersten Mal sah unsere Tochter ihren kleinen Bruder auf den Sie sich so wahnsinnig gefreut hat. Und mit den Bildern fällt es uns allen etwas leichter, denn wir bekommen die Chance uns jeden Tag unseren Sohn anzuschauen!
Ich bzw. Wir danken DEIN Sternenkind und unserer Fotografin Alexandra Gedak für die wunderschönen und wertvollen Bilder. Es war die einzige Chance so schöne Bilder von Maximilian zu bekommen. Danke! Ihr macht eine tolle und unbezahlbare Arbeit!!!


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